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Freitag, 8. November 2013

Musikliebe am Freitag | Skeeter Davis

Ich weiß nicht warum, aber wenn es draußen kalt wird, beginnt nicht nur meine unbändige Sucht nach heißen, süßen Getränken, nein, viel ärger ist dann die Lust auf melancholisch kitschige Musik. Am liebsten die Alte. Billie Holiday, Judy Garland und französische Chansons werden derzeit in meinen Playlists rauf und runter gespielt. Weil ich mir die aber noch für ein paar Freitage aufsparen will, gibt es heute ein schmalziges Lied von einer anderen, leider schon verstorbenen, Dame. Und es tut mir jetzt schon leid, weil es wirklich wirklich kitschig ist, aber ich habe gerade gefühlte drei Millionen Kerzen in meiner Wohnung brennen, einen Chai Latte in der Hand und da passt es einfach so gut.

Also, meinen Damen und Herren, ich präsentiere Skeeter Davis mit The End of the World!


Und ich verzupf mich jetzt wieder auf die Couch und versinke in meiner schnulzigen Herbstmusik. Habt einen tollen Wochenendstart :)

xoxo

Freitag, 1. November 2013

Musikliebe am Freitag | Miss Li

Good Morning, an diesem wunderschönen herbstlichen Feiertag! 
Es gibt so Tage, die sind einfach perfekt dafür den ganzen Tag im Pyjama auf der Couch zu liegen, Super Mario am Super Nintendo zu spielen, Tee zu trinken und sich vielleicht (vor lauter Anstrengung) einem Nachmittagsschläfchen hinzugeben. Heute ist so ein Tag, das hab ich im Gefühl, aber vielleicht vielleicht lasse ich mich auch zu einem Herbstspaziergang hinreißen. Mal schauen.
Aber eines ist ganz sicher: Das wird ein guter Tag, denn gute Tage beginnen mit guter Musik, die einen zum Grinsen bringt. So wie dieses absolut entzückende Cover von Miss Li aus dem Film Singin' in the Rain. 

In diesem Sinne "Gooooood Morning"!




xoxo

Freitag, 25. Oktober 2013

Musikliebe am Freitag | Ane Brun

Konzerte sind schon was Tolles. Wenn man seinen Lieblingskünstler live sieht, genau weiß welche Lieder man hören will und alle kennt. Einfach toll! Aber was ist, wenn man auf ein Konzert von einem Künstler geht, von dem man ein paar Songs kennt und nicht mal wirklich weiß, wie der Act aussieht? Noch besser, viel besser sogar.
Als ich 2011 in meine erste eigene Wohnung gezogen, habe ich durch Zufall die Musik von Ane Brun kennengelernt. Ich kann gar nicht mehr sagen wie oder woher ich sie entdeckt habe, aber seitdem hat sich ein kleines Ritual entwickelt: Wenn ich Sonntagabend alleine in meiner Wohnung war, mich von der Woche erholt habe, dann habe ich Ane Brun gehört, rauf und runter, aber im Grunde immer dieselben Lieder. Diesen Sommer haben mein M. und ich ganz spontan Konzerttickets gekauft und am Mittwoch war es dann soweit. Ich glaube, ich mache das jetzt immer so, auf Konzerte gehen, ohne große Erwartungshaltungen, weil dieses Konzert, Ane Brun, war absolut unglaublich. Wirklich eines der besten Konzerte, auf denen ich je war. Kennt ihr das, wenn ihr einfach nicht wollt, dass es aufhört? Genau so war es. Und ich war unheimlich überrascht wie viele Lieder ich doch kannte. Tja, solche Sonntage prägen eben doch :)

Und weil es so toll war und ich mir danach auch noch eine CD mit einer Mischung aus den letzten zehn Jahren gekauft habe, kann ich mich heute einfach nicht für einen Song entscheiden. Deshalb gibt es gleich drei :)



 
Ist sie nicht einfach unbeschreiblich? Ihre Musik passt einfach perfekt zum Herbst, dieses melancholisch verträumte. Mhm ... Wer will sich da nicht mit einer heißen Schokolade auf die Couch kuscheln?!  Genießt euer Wochenende! xoxo

Freitag, 18. Oktober 2013

Musikliebe am Freitag | Cœur de Pirate

Die Welt steht auf dem Kopf. Meine jedenfalls. Zurzeit spiele ich Mama für meine kleine Schwester und die Katzen, weil meine Mum vorm Winter noch ein bisschen Sonne tankt. In Griechenland, die Gemeine. Aber nein, ich gönne es ihr aus tiefstem Herzen und bin nur furchtbar neidisch, weil sie gerade bei 30 Grad ihre Sommerbräune auffrischt. 
Es ist unheimlich merkwürdig wieder in der Wohnung aufzuwachen, in der ich sechzehn Jahre lang gewohnt habe und mich um Dinge wie Frühstücksbrote, Katzen zur richtigen Zeit füttern und Englischhausübungen zu kümmern. Das alleine wohnen hat mich ziemlich verwöhnt, aber irgendwie ist es auch wieder total schön, wenn (so wie jetzt) eine Katze auf meinen Beinen liegt und sich einen wegschnurrt oder auch zu wissen, dass jemand zuhause ist, wenn ich von der Arbeit komme.
Aber dieses Mama-sein (egal ob Kind oder Katze) hat noch Zeit - viel Zeit. Auch wenn mein M. und ich schon über Babynamen scherzen, oder gerade deshalb. Wir werden uns wohl niemals einigen ;)
Das erinnert mich unheimlich an dieses eine Lied, das ich euch heute schenke. Als ich es das erste Mal gehört habe, hat es mich so glücklich gemacht und ich wollte mein Kind unbedingt Ava nennen. So wie die Ava, die Cœur de Pirate hier besingt - mein M. ist übrigens dagegen ;) 

 
Cœur de Pirate ist übrigens ein Geheimtipp meinerseits, weil die Kanadierin Béatrice Martin, die dahinter steckt, Musik macht, die irgendwie immer passt und egal wie glücklich man ist, danach ist man noch glücklicher. Habt einen schönen Freitag!
 
 xoxo

Freitag, 11. Oktober 2013

Musikliebe am Freitag | Jolie Holland

Im Herbst wirkt immer alles irgendwie unwirklich, magisch. Die Farben, der Geruch, die Mischung aus Kälte, die in der Luft liegt und Sonne, die einen wärmt. Ich liebe das! Gerade weil es immer so schnell passiert und genauso rasch wieder vorbei ist. Ich versuche jedes Mal möglichst viel von diesem Herbstgefühl in mir aufzusaugen bevor der Winter einbricht, und doch ist es jedes Jahr zu wenig. Dieses Mal hole ich mir Unterstützung und Inspiration von allen Seiten. Essen, das zum Wetter passt, möglichst oft den Kamin anfachen und Musik. Diese melancholische Art von Musik, die mich irgendwie immer an dieses unwirkliche Wetter erinnert.
So wie Pure Imagination von Jolie Holland, der mich jedes Mal aufs Neue erwischt und eben genau diese Stimmung in mir auslöst.


Und jetzt verabschiede ich mich übers Wochenende in die Steiermark mit meinem M. und seiner Family um den 50er seines Dads zu feiern. Habt es schön und genießt den Herbst in all seinen Facetten!

xoxo

Freitag, 4. Oktober 2013

Musikliebe am Freitag | The Boxer Rebellion

Seit über drei Jahren bin ich das erste Mal wieder krank. Und zwar so richtig, mit Schnupfen, Husten und so weiter. Ich muss sagen, dass ein Teil von mir das sogar genießt. Einfach mal nur im Bett liegen, schlafen, lesen und fernsehen. Wenn da nur nicht das krank sein wäre. Der andere Teil, die Realität, weiß aber das Schlafen nicht so gut funktioniert, wenn man nur hustet und von Taschentüchern umringt ist. 
Gott sei Dank hat die Grippe das tolle The Boxer Rebellion Konzert abgewartet, auf dem mein M. und ich am Montag waren. Das hätte ich nämlich nur sehr ungern verpasst, auch wenn sie meinen Lieblingssong If You Run nicht gespielt haben. Ich kenne die Band seitdem ich den Film Going the Distance mit Drew Barrymore gesehen habe und ich liebe das Feeling das die Band mir vermittelt. Mein M. hat das Konzert mit nur einem Wort perfekt beschrieben: episch. Und so war es auch. Aber nicht nur der Hauptact war gut, auch der Supporting Act war absolut genial. Ein Künstler, den ich noch nie vorher gehört habe, aber der mich sofort begeistert hat: Christof. Ihr müsst unbedingt hier auf Soundcloud vorbeischauen und euch seine Songs anhören.
Die heutige Musikliebe steht aber trotzdem ganz im Zeichen von The Boxer Rebellion und einem Song, der das Fehlen von If You Run auf dem Konzert wieder gut gemacht hat.




Ich widme mich jetzt wieder meinen Taschentüchern und wünsche euch ein wunderschönes Herbst- fast schon Winter-Wochenende!

xoxo

Freitag, 13. September 2013

Musikliebe am Freitag | Patrick Park

Ich gebe es zu: Ich war ein absoluter O.C. California-Fan als Spät-Teenie. Fragt mich nicht warum, im Grunde war es eine seichte Story über die Schönen und Reichen, aber ich klaubte mir meine Favourites (Seth&Summer, hallooo) heraus und entwickelte eine regelrechte Sucht. Aber, von der leichten Abendunterhaltung abgesehen, war das Beste an der Serie die Musik. Durch O.C. habe ich so viele Songs und Interpreten entdeckt, die bei mir immer noch ein unheimlich schönes Gefühl auslösen. Sehnsucht, gemischt mit Melancholie und Glück - frau ist ja nur einmal Spät-Teenie ;)
Vor einigen Tagen bin ich durch Zufall wieder auf ein Lied aus dieser Zeit gestoßen, das sogar das allerletzte dieser Serie war. Mit diesem Lied war das so eine Sache. Große Liebe bis zum Tod, was so viel heißt, wie: entdeckt, verliebt, zwei Monate lang jeden Tag gehört und zack, TOT!
Gerade das ist aber das Schöne am tot hören von Liedern, irgendwann stehen sie wieder vor dir und ihr wagt einen neuen tollen Versuch. Und genau so ist das gerade mit Life is a Song von Patrick Park! Mhm, ich liebe den Text, seine Stimme und die Steigerung am Ende. Ein Stelle bei der ich lachen und weinen gleichzeitig könnte, so so so toll!

Und deshalb schicke ich euch hier, an diesem schönen Freitag den 13., ein bisschen Gänsehaut ;)!

Mittwoch, 11. September 2013

let's talk about emanzipation in movies and books

Ich bin ein Kino-Freak, eine Cineastin, aber auch eine absolute Büchernärrin. Die beiden Dinge zu vereinen ist nicht immer einfach. Wenn ich ein Buch lese und es wirklich wirklich liebe, ist mein erster Gedanke immer: "Bitte verfilmt es nicht!" Tja, aber wir leben in der Zeit des nicht so einfallsreichen Hollywoods, in der Drehbücher in 70% der Fälle auf Büchern basieren, also bringen meine Gebete meistens gar nichts. Was für mich aber noch schlimmer ist als Verfilmungen von Büchern, die ich liebe, sind Verfilmungen von grottenschlechten Büchern. Als ob es nicht schon schlimm genug gewesen wäre sich durch mehrere hundert Seiten zu quälen, sie müssen diese Seiten in zwei Stunden auf eine Leinwand pressen. Pfui, schämt ihr euch nicht, ihr Filmemacher?
Genau das denke ich mir in den letzten Wochen immer öfter, weil es auf allen Movie-Plattformen, Klatschseiten und auf Facebook nur um eines geht: Wer spielt die Hauptrollen in 50 Shades of Grey? Und ganz im Ernst, warum warum warum verfilmen sie dieses Buch?

Bevor ich hier noch weiter aushole und am Ende einen ganzen Post nur vor mich hin geschimpft habe, eines vorweg: Ich bin mit Serien wie Xena, Prinzessin Fantaghiro und vor allem Buffy aufgewachsen. Das heißt, dass Frauen für mich immer Stärke, Unabhängigkeit und Individualität verkörpert haben. Das ist auch heute noch so!
Umso mehr irritiert es mich, was für Bücher mittlerweile auf Bestsellerlisten landen und welche Filme die Kinosäle füllen. Nämlich die, die genau das Gegenteil von unabhängigen und starken Frauen widerspiegeln.

Kommen wir zum Beispiel von 50 Shades of Grey zurück, und ja, ich habe es auch gelesen, wenn auch mit absteigender Begeisterung. Mein ganz persönlicher Fluch mit Fortsetzungen, egal ob Film oder Buch ist der, dass ich alles zu Ende lesen oder sehen muss. Auch wenn es mich im Grunde nur noch langweilt oder komplett grantig macht.
Shades of Grey war für mich eben so eine Trilogie, durch die ich mich durchkämpfen musste.
Der "SM-Bestseller" entpuppte sich für mich eher zu einer spießigen Story, bei der für mich eher das Thema Unterdrückung und fehlende Eigenständigkeit der Frauen angesprochen wird. Ich meine, mal ganz ehrlich, wer von uns identifiziert sich wirklich mit einer Figur wie Anastasia Steele. Es ist doch eher so, dass wir Frauen einen Mann suchen, der sich mit uns auf Augenhöhe befindet und uns in unserer Selbstständigkeit fördert, anstatt einen der uns kontrolliert und keine eigenen Erfahrungen machen lässt, oder? Und trotzdem verkauft es sich wie irre. Heißt das jetzt quasi das der Großteil der Leser nicht hinter die laue Story sieht oder dass genau das gefällt? Für mich sind beide Optionen eher erschreckend.

Auch die Twilight-Verfilmungen sind hier ein ziemlich gutes Beispiel, wobei ich hier wirklich von den Filmen spreche. Aus meiner Sicht ging es in den Büchern nämlich nicht in erster Linie um die Lovestory zwischen Bella und Edward, sondern um das Thema Sucht, Kontrolle über seine Begierden und Selbstdisziplin.
In den Filmen steht allerdings die Liebesgeschichte im Vordergrund. Das ist ja auch überhaupt nicht schlimm, aber dadurch wird einem diese fehlende weibliche Kraft erst so richtig bewusst. Von Abhängigkeit, über Unterdrückung bis hin zur Erpressung.
„Ich schlafe nur mit dir, wenn du all deine Prinzipien verratest und mich heiratest. Und wenn du Glück hast, dann mach ich dich auch noch unsterblich“! Und so eine Story schlägt in den Kinos ein?
Vielleicht ist es für mich deshalb so ein Thema, weil ich eben von ganz anderen Frauen geprägt wurde. Nehmen wir zum Beispiel eine Buffy her, die stark und unabhängig durch die Welt geht und diese auch noch das ein oder andere Mal rettet.

Das Bild hat mir eine Freundin geschickt und ich finde es absolut genial, auch weil es meine Schimpftirade perfekt zusammenfasst und einem dadurch bildlich bewusst wird, dass wir uns doch etwas zurückentwickelt haben, was Kino-Hits und Bestsellerlisten betrifft. So, genug aufgeregt, ich habe jetzt Lust auf Eis und eine Folge Buffy :)

Freitag, 6. September 2013

Musikliebe am Freitag | Nat King Cole

Tattoos sind für mich ein absolut ambivalentes Thema. An anderen finde ich sie meistens echt schön, aber mir selber eines stechen lassen? Puh, alleine bei dem Gedanken zieht sich alles zusammen, weil ich eine absolute Abneigung gegen Nadeln habe. Außerdem wüsste ich nicht, welches Motiv ich mir verewigen würde, immerhin bleibt das ein Leben lang. Was aber in den letzten Jahren immer klarer wurde, war der Gedanke WENN, dann eine Songzeile, die mir wirklich wirklich unter die Haut geht (im übertragenen Sinne, natürlich ;)). Und lustigerweise habe ich letztens bei einer neu gewonnenen Freundin eben so ein Tattoo entdeckt. Die Songzeile "the greatest thing you'll ever learn is just to love and be loved in return" aus dem Song Nature Boy vom grandiosen Nat King Cole in Schreibmaschinenschrift eintattowiert. Große Liebe und sehr inspirierend. Höchstwahrscheinlich nicht inspirierend genug, um mich ebenfalls unters Messer zu legen, aber ausreichend um dieses Lied rauf und runter zu hören. Mhm, und eben diese Textzeile, wenn Nat King Cole sie singt ist das Gänsehaut pur.


Ein perfektes Herbst-Wochenende-Start-Lied. Wunderschönen Freitag wünsch ich!


Freitag, 30. August 2013

Musikliebe am Freitag | Boy & Bear

Es tut fast weh es zu schreiben, aber es scheint so, als wäre der Sommer vorbei und der Herbst klopft schon an. Aber eigentlich ist das gerade nicht so schlimm, weil ich mich sowieso zuhause einbunkern muss, denn der Termin für die Abschlussprüfung plus Abgabe der Projektarbeit naht. Deshalb verbringe ich die Tage, an denen ich nicht arbeiten muss, in Jogginghose vor dem Laptop umringt von Karteikarten, Skripten, Schokolade und Tee. Wenn es draußen 30 Grad hätte, würde ich mir damit bestimmt um einiges schwerer tun. 
Abgesehen davon mag ich den Herbst eigentlich gerne. Das ist die Jahreszeit in der es erlaubt und wetterbedingt möglich ist, die freien Tage auf dem Sofa zu verbringen, stundenlang Serien zu schauen und einfach nur faul zu sein - es sei denn man arbeitet auf eine Uni-Abgabe hin ;)
Und dann ist da noch die Musik. Es gibt Songs, die einfach perfekt für trübes Herbstwetter sind. Die Melancholie ist noch spürbarer und genau das liebe ich. So wie Kerzen bei Regen, aber das ist eine andere Geschichte. Und wer könnte dafür geeigneter sein als Boy & Bear.
Ich entlasse euch deshalb mit Big Man, einem meiner liebsten Lieder in das verregnete Wochenende!


Schnappt euch ein tolles Buch oder einen guten Film, macht euch eine heiße Schokolade und ab auf die Couch!

Freitag, 23. August 2013

Musikliebe am Freitag | Regina Spektor

Da war dieser Moment in Lissabon, als wir im Recordstore standen und mir die neue CD von Regina Spektor, What We Saw From The Cheap Seats, in die Hände fiel. Oh, ich liebe liebe liebe Regina Spektor. Immer schon. Die Frau schafft es Gefühle in mir zu erzeugen, die nur ganz wenige Künstler zum Vorschein bringen. Und ihre Texte. Ich liebe einfach alles an ihrer Musik.

Auf jeden Fall stand ich so da, freute mich über die CD in meinen Händen und dann sah ich den Preis - 17€. Puh, das war viel. Das IST viel. So viel Geld zahle ich nicht einmal für ein T-Shirt. Gerade wollte ich sie wieder weglegen, da drängte mich mein M. wenigstens einmal reinzuhören. Tja, und als ich dann die ersten Takte von Don't Leave Me (Ne Me Quitte Pas) hörte und Regina auch noch begann französisch zu singen, musste ich einfach grinsen und die CD war schon gekauft.
Gepaart mit dem dazugehörenden Musikvideo schenke ich euch heute dieses Lied zum Wochenendstart, damit dieses auch für euch grinsend beginnt!



Freitag, 9. August 2013

Musikliebe am Freitag | Xavier Rudd

Oh Sommer, mein Sommer! Auch wenn ich eigentlich ein Fan von Frühling und Herbst bin, hat der Sommer doch eine ganz eigene Energie. Vor allem was Musik betrifft. Natürlich gibt es Musik, die immer passt oder einfach in bestimmten Momenten, die ganz unabhängig von der Jahreszeit sind. Aber es gibt eben auch diese Sommerlieder, die perfekt sind, wenn die Sonne scheint und die Temperaturen immer höher klettern. 

Für die Geschichte vom heutigen Freitagslied muss ich ein bisschen ausholen. Mein M. und ich schicken und schenken uns von Beginn an Musik. Wenn wir ein Lied hören, bei dem wir an den anderen denken müssen oder das gerade in die derzeitige Lebenssituation passt. Mein M. ist da auch richtig konsequent und liebevoll streng. Wenn ich die Momente zählen müsste, in denen er aufspringt und ein Lied mit den Worten "Das darfst du noch gar nicht hören" abwürgt, würde ich morgen noch dasitzen. Vor einigen Wochen habe ich zweimal ein Lied, dieses eine Lied, bei ihm gehört. Da habe ich mich verliebt. Es ist nämlich wirklich das perfekte Sommerlied. Und unverschämterweise ist mein Blick auf den Titel und den Künstler gefallen und, fragt mich nicht wie, befindet es sich seit dem in meiner persönlichen Playlist. Shame on me. Glücklicherweise hat mein M. mir verziehen und ich bekomme weiterhin tolle Musik geschenkt. 

Und wie das so ist mit Geben und Nehmen, schenke ich euch heute - meinem M. gewidmet, der mir seit jeher mein Leben mit Musik versüßt - "Follow the Sun" von Xavier Rudd, als perfekten Sommer-Wochenende-Start. 
Ich danke dir!

Freitag, 2. August 2013

Musikliebe am Freitag | Dinah Washington

Ich war immer ein sehr organisierter Mensch, der die Wochen lange im Vorraus durchgeplant hat. Wenn dann überraschenderweise etwas außerhalb dieser Planung passiert ist, hat mich das sehr schnell aus der Bahn geworfen. Mittlerweile bin ich nicht mehr so. Im Oktober vor zwei Jahren hat sich mein Leben komplett verändert, worüber ich sehr sehr froh bin, denn seitdem kann ich die kleinen Dinge im Leben viel mehr schätzen. Jeder Tag ist anders und gerade die unerwarteten spontanen Überraschungen, die immer wieder passieren, liebe ich sehr.
An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich ein sehr romantischer Mensch bin, der dieses Gefühl viel mit Musik in Verbindung bringt. Sie macht mich einfach glücklich. Es ist wie ein Soundtrack zu meinem Leben.

Vor einem Jahr waren mein M. und ich in Barcelona, unser erster gemeinsamer Urlaub und es war perfekt. Das Meer, die Stimmung, aber vor allem die Musik. Kurz vor der Reise habe ich Dinah Washington's "What A Difference A Day Makes" entdeckt und mich sofort verliebt. Alleine der Titel beschreibt perfekt, wie sich mein Leben verändert hat und das jeder Tag plötzlich einen Unterschied macht. Am letzten Tag in Barcelona spazierten wir durch die Altstadt, entdeckten einen kleinen Vintage-Shop und mussten natürlich hinein, um uns durchzustöbern. In dem Moment, in dem mir eine kleine rote Vespa in die Hände fiel (ich liebe Vespas und trauere meiner, die im Sommer davor Opfer eines Diebstahls wurde, immer noch nach) ertönten plötzlich die ersten Takte von "What A Difference A Day Makes". Ich stand einfach da, sah meinen M. an und konnte nur noch grinsen - mein Soundtrack, unser Soundtrack. Das Leben ist schön!

Und heute Morgen setzten wir uns in den Flieger nach Lissabon, am Weg zu unserer dritten Reise, einem neuen Abenteuer und mir ist mehr als je zuvor bewusst, dass jeder Tag etwas Besonderes ist, man einfach nicht weiß, was er bringt, aber dass es so so so wichtig ist, ihn zu genießen.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende. Genießt jeden einzelnen Tag, ich werde es bestimmt tun!


Freitag, 26. Juli 2013

Musikliebe am Freitag | Teresa Brewer

Ich tapse über den Fußboden, verschlafen, aber doch bereit den Morgen unter der Dusche zu begrüßen. Aber einfach so duschen, das geht nicht. Da muss Musik her. Wenn die Klänge meiner Lieblingsmelodien sich mit dem Geräusch von prasselndem Wasser vermischen, die Sonne in mein Badezimmer scheint, ist das der perfekte Start in den Tag. Bis dato gab es einige perfekte Duschlieder, aber erst letzte Woche habe ich durch eine liebe Freundin ein Neues entdeckt.
Was haben 50er Jahre-Lieder nur an sich, dass sie mich so packen, derart in der Gegend herumtrippeln lassen? Ist es dieses alte, leicht kratzende Geräusch, dass einen in Zeiten versetzt, die man so gern gekannt hätte oder dieses melancholische Gefühl, dass bei jeder Strophe mitschwingt. Ich weiß es nicht, aber es ist auch nicht wichtig. Mir reicht die Tatsache, dass mich Musik, wie "Till I Waltz Again With You" von Teresa Brewer schlichtweg glücklich macht.


Und hier ist er, Tadaaa, der Song der mir seit über einer Woche täglich ein Lächeln ins Gesicht zaubert! Schwingt das Tanzbein und genießt euer Wochenende!

Donnerstag, 25. Juli 2013

things I love | #2

Es ist Sommer, es ist toll, es ist heiß. Komischerweise bin ich ein Mensch, der sich an heißen Tagen viel mehr durch Kleinigkeiten inspirieren lässt, als wenn es draußen kalt ist. Vielleicht weil ich mich im Winter einfach in eine Decke kuschele und mich schon allein daran erfreue, dass alle zehn Zehen den Schnee am heutigen Tag überlebt haben. 
Wenn ich nicht gerade arbeite oder das Wetter draußen genieße, sitze ich an heißen Sommertagen am liebsten mit einem eiskalten Getränk vor meinem Laptop und klicke mich durch Shops, Blogs und YouTube-Videos. Zu mehr ist mein aufgeheiztes, matschiges Hirn dann meist nicht mehr fähig, aber unter anderem entdecke ich genau so diese Kleinigkeiten, die mich erfreuen und inspirieren.
  • Auch neu entdeckt und innerhalb von zehn Tagen dreimal dort gewesen ist die Falaferia in Wien. Für 3,50€ bekommt man eine Pita (Weizen oder Vollkorn) mit drei Falafeln und kann sie sich dann beim Humus- und Salatbuffet füllen mit was man will. Yummy!
  • Meine neueste Lieblings-Photo-App ist die MagicHour-App. Das Tolle ist, dass man die Bilder gleich im Instagramformat macht und sich im Nachhinein mit den tollen Filtern spielen kann. Ich liebe vor allem den Tilt-Shift-Effekt um bestimmte Details in den Fokus zu rücken. Klick Klick!
  • Dawanda hatte letzte Woche -12% Aktion. Perfekte Ausrede für mich stundenlang durch du die Shops und ein paar Mal auf Bestellen zu drücken. Unter anderem hab ich mich in Frau Anels Shop verliebt und mir ein absolut geniales Moustache-Portemonnaie bestellt. Einzigartig toll!

Freitag, 19. Juli 2013

Musikliebe am Freitag | Coco O. of Quadron

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
Friedrich Nietzsche

Oh, wie Recht der Herr Nietzsche schon damals hatte. Musik, Musik, Musik. Was wäre mein Leben ohne sie. Wenn die Sonne morgens in die Dusche scheint, im Sommer im Garten, im Winter vorm Kamin oder wenn ich in den Wiener Öffis herumgondele und mir die Musik in meinen Ohren als Soundtrack zu meinem Leben vorstelle. Musik ist immer da. Auch wenn sie gerade nicht läuft, weil da gibt es ja diese Würmer in meinem Ohr, die mir auch bei absoluter Stille etwas vorträllern. 
In diesem Sinne, und weil Musik entdecken und lieben etwas ganz besonderes ist, schicke ich euch jetzt mit einem Wurm im Ohr ins Wochenende.  


Über den Film "The Great Gatsby" kann man ja sagen was man will, aber wehe jemand verliert ein böses Wort über den Soundtrack. Da waren nämlich einige Schmuckstücke dabei. Vor allem dieser supertolle Song "Where The Wind Blows" von der entzückenden Coco O., die zum dänischen Duo Quadron gehört.
Na dann, Musik an und ab ins Wochenende! 

Donnerstag, 11. Juli 2013

movielove | Jeux d'enfants

Es gibt da dieses kleine rosa Büchlein in meinem Regal. Absolut unscheinbar, ein Notizbuch wie jedes andere. Aber der Inhalt ist für mich etwas Wichtiges, etwas was mich ausmacht: Filme. Ich bin ohne Fernseher aufgewachsen und habe bis dato noch nie in einer Wohnung gelebt, in der einer vorhanden war. Dadurch ist meine Liebe zu Büchern entstanden, aber vor allem ist das Sehen von Filmen etwas Besonderes, Bedachtes geworden. 
Es gibt einfach nichts schöneres, als einen für mich perfekten Film zu sehen. Wenn die Story einen in seinen Bann zieht, der Soundtrack verzaubert und am Ende eine Sprachlosigkeit zurückbleibt oder einfach dieses bestimmte Gefühl, dass man irgendwie mehr ist, ein Stück vollständiger, weil man eben diesen Film gesehen hat. Natürlich geht es mir nicht bei jedem so, ich greife auch mal ins Klo, oder schaue einfach zur Unterhaltung eine nette Hollywood-Komödie. Aber genau dafür ist dieses kleine rosa Buch da. In diesem halten mein M. und ich ein Punkte-Ranking fest von den Filmen, die wir gemeinsam gesehen haben.
Ab jetzt möchte ich in regelmäßigen Abständen meine 8er, 9er und 10er mit euch teilen. Die Top-Filme quasi.

Ein wirklich ganz besonderer Film für mich ist Jeux d'enfants (Klick zum deutschen Trailer). In der deutschen Übersetzung heißt er Liebe mich, wenn du dich traust, aber wenn man den Film gesehen hat, passt der französische Originaltitel einfach viel viel besser. Jeux d'enfants bedeutet übersetzt so viel wie Das Spiel der Kinder und eben mit so einem Spiel beginnt und endet das Regie-Debüt von Yann Samuell. 



Zwischen Julien (Guillaume Canet) und Sophie (Marion Cotillard) entsteht in Kinderjahren ein Spiel oder auch ein Abkommen, dass nur mit dieser einen bunten Spieldose funktioniert. Wer die Dose hat, darf vom anderen mit dem Satz Top oder Flop?! alles verlangen. Und so wandert sie jahrelang zwischen den beiden hin und her. Aber auch als Erwachsene schaffen sie es nicht das Spiel Spiel sein zu lassen. Die Aufgaben werden immer mutiger, intensiver aber gleichzeitig auch brutaler, auf emotionale, wie auch auf körperliche Weise. Julien und Sophie können sich nicht eingestehen, dass sie mehr füreinander empfinden als Freundschaft und so benutzen sie die Dose um den anderen herauszufordern und auch zu verletzen. Das Spiel wird bitterer Ernst, vor allem weil selbst die Protagonisten nicht mehr wissen, was Wirklichkeit ist und was nicht.

Ich habe Jeux d'enfants bestimmt schon an die sechs Mal gesehen und jedes Mal packt er mich, brennt sich in mein Herz. Obwohl er als Liebesfilm betitelt ist, ist für mich so viel mehr dahinter. Freundschaft, Verlangen, Schmerz, die Frage wie weit man für einen Menschen gehen würde. All das, gepaart mit bittersüßen Gefühlen und einer ordentlichen Portion emotionaler Grausamkeit, ergibt diese ganz besondere tiefgründige Spannung, die der Film mit sich bringt. Liebe lässt sich eben frei interpretieren, es kommt darauf an was man damit macht und wie man damit umgeht. Die Geschichte ist frei von jeglichen Klischees, die man normalerweise aus Liebesfilmen kennt. Als Zuschauer wird man ständig hin und hergerissen zwischen Realität und Fiktion, Witz und Bosheit.  
Warum einen die Story so packt? Vielleicht weil jeder von uns schon Spielchen gespielt hat, um sich nicht zu tief hinter die Fassade schauen zu lassen, aus Angst verletzt zu werden oder weil man sich in die Hauptdarsteller so gut hineinversetzen kann, bei ihrem Scheitern ihr Leben so zu leben, wie sie es sich erträumt haben.
Und die geniale Kameraführung tut den Rest, lässt einen gespannt die Luft anhalten, wenn alles in Zeitlupe abgespielt wird und das Herz rasen, wenn die Geschwindigkeit ungewöhnlich schnell abläuft.

Gespickt mit absolut wunderbaren wie auch witzigen Zitaten schafft es Yann Samuell mir, selbst jetzt Jahre nach dem ich den Film das erste Mal und Monate nach dem ich ihn das letzte Mal gesehen habe, einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.

"Das war besser als alles, besser als Drogen, besser als Heroin, Dope, Kokain, Crack, Fixen, Joints, Shit, Schuss, Sniffen, Hasch, Ganja, Marijuana, Kannabis, Gras, Peyote, Löschblatt, Acid, LSD, Ecstasy. Besser als Sex, Fellatio, 69, Swinger Parties, Masturbation, Tantra, Kamasutra, Thai-Massage. Besser als Nutella auf Kakaobutter und Bananenmilchshake, besser als alle Trilogien von George Lucas, die Muppet Show, das Ende von 2001. Besser als der Hüftschwung von Emma Peel, Marilyn, Schlumpfinchen, Lara Croft, Naomi Campbell und der Leberfleck von Cindy Crawford. Besser als die B-Seite von Abbey Road, die Solos von Jimi Hendrix, Neil Armstrongs Schritte auf dem Mond, der Space Mountain, das Lied vom Weihnachtsmann, das Vermögen von Bill Gates, die Trance des Dalai Lama, Nahtodeserfahrungen, Auferweckung des Lazarus, all die Testosteron-Spritzen von Schwarzenegger, das Kollagen in den Lippen von Pamela Anderson. Besser als Woodstock und die orgiastischste Raver-Party. Besser als der Trip von de Sade, Rimbaud und Castaneda. Besser als die Freiheit, besser als das Leben."

"Du hast gesagt, ich könnte dir niemals weh tun. Gewonnen."

"Mit Freunden ist es wie mit Brillen: Sie lassen einen intelligent aussehen, aber bekommen schnell Kratzer. Und dann nerven sie. Zum Glück stößt man hin und wieder auf echt coole Brillen."

"Sag mir, dass du mich liebst. Ich würd' mich nämlich nie trauen, es zuerst zu sagen, weil ich Angst hätte, dass du glaubst, es wäre ein Spiel."

Was Jeux d'enfants für mich auch unheimlich besonders macht ist das Ende. Im Grunde beschreiben allein die letzten drei Minuten perfekt diesen Zwiespalt, in dem sich die beiden Hauptdarsteller 90 Minuten lang befinden. Was ist Realität und was gehört zum Spiel? Wie kann eine solche Geschichte ausgehen, die gefüllt ist, mit so viel Angst, Verletzungen und diesem französischen Touch. Das kann man sich als Zuschauer quasi selbst aussuchen, weil der Film eben nicht so endet, wie man es aus gewöhnlichen Filmen kennt. 




Typisch französisch ist auch der absolut geniale Soundtrack, der im Grunde nur aus einem Lied besteht. Und was für eines: La Vie En Rose zieht sich in den unterschiedlichsten Versionen durch den Film, von dem brasilianischen Trio Esperança über eine poppige Version von Donna Summer bis hin zum absoluten Klassiker von Louis Armstrong.

Wer auf der Suche nach einem unkonventionellen Liebesfilm ist, der einen mit offenem Mund, rasendem Herzen und Gedanken jenseits von Kitsch zurücklässt, sollte sich Jeux d'enfants ansehen, die Musik genießen und staunen.

Sonntag, 7. Juli 2013

things I love | #1

Es gibt so unendlich viele Dinge die einen Woche für Woche begleiten. Ganz egal ob es Musik, Fotos, Essen oder Menschen sind. Irgendetwas oder jemand ist immer um einen herum, aber nur die Sachen, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einen beschäftigen und inspirieren, sind die, die einem das Leben, oder wie in meinem Fall die Wochen, versüßen.
Diese Woche war voll. Voll mit Arbeit, Lernstunden, Terminen, aber vor allem war sie voll von Dingen, die mich glücklich gemacht haben.
  • Wie dieser absolut geniale Laptoptisch. Vor zwei Wochen hab ich ihn bei meiner kleinen Schwester gesehen und war entsetzt. Das Sandwichkind in mir protestierte laut: "ICH liebe Punkte. Punkte sind meins, meins, meins!" Nach einem samstäglichen Besuch bei Ikea darf ich ihn jetzt auch mein eigen nennen und tue einfach mal so, als hätte ich ihn entdeckt ;)
  • Eher zufällig bin ich auf den Shop von Eine der Guten gestoßen und war sofort im Kaufrausch. Ich steh total auf Notizbücher, Kalender und Tagebücher, die man selber gestalten kann und die vor Kreativität nur so sprühen. Dieser Shop hat genau solche Sachen. Also hab ich kurzerhand auf senden gedrückt und mich dann wie irre über das Paket gefreut. Mein "Mein neues tolles Leben"-Kalender hat für jede Woche eine Aufgabe parat, die einen irgendwie anspornt und inspiriert, sich mit seinem Leben auseinanderzusetzen. Und das "Denkzettel"-Notizbuch ist wie gemacht für Menschen, wie mich, die auf To-do-Listen abhaken stehen :). Wirklich ganz wundervolle Sachen. Ich weiß schon wo ich dieses Jahr die Weihnachtsgeschenke kaufen werde. 
      • Ein bisschen Vorfeude auf den Herbst hab ich diese Woche auch bekommen, weil mein M. und ich ganz spontan Tickets für die Konzerte von Ane Brun (bestes Lied: Words) und The Boxer Rebellion (sie müssen müssen müssen If You Run spielen) gekauft haben. Für mich ist das etwas ganz besonderes, weil ich mir nie wahllos irgendwelche Künstler ansehe, sondern nur welche, die mir wirklich wichtig sind und mit deren Musik ich etwas verbinde. Und das ist leider nicht unbedingt einfach, weil gerade diese meist unbekannter sind und nicht oft in meiner Stadt auftreten. But tadaa, we got tickets for these incredible artists!
      • Das Staffefinale von One Tree Hill hat mich diese Woche auch unheimlich zum Grinsen gebracht, gemischt mit ein paar Tränen. Ich weiß, ich weiß. Das ist schon wieder so eine typische amerikanische Teenie-Serie, aber seit meinem Maturajahr verfolge ich Staffel für Staffel. Und diese Woche war es vorbei. Das klassische Friede, Freude, Eierkuchen-Finale. Love it!
      • Kennt ihr das, wenn ihr ein Lied schon ganz lange kennt, es aber irgendwie in Vergessenheit geraten ist? Mir ging es diese Woche so mit "For The Longest Time" von Billy Joel. Durch eine Szene bei How I Met Your Mother (ich sags ja: Serienjunkie!) hab ich es wieder für mich entdeckt und höre es seitdem rauf und runter. Mein absolutes Gute-Laune-Sommer-Lied für diese Woche. Und das Video von Billy Joel ist so lustig. Typisch 80er Jahre :)
      • Und was wäre eine tolle Woche ohne etwas richtig gutem zum Essen? Genau, gar nichts. Bei mir waren das diese Woche Erdbeeren. Unmengen an Erdbeeren. Pur, mit Zucker und als Topping auf Double-Chocolate-Brownies. Yummy!     

      Mittwoch, 19. Juni 2013

      that thing with jewelry | pocketwatches

      Wie war das nochmal? ... "Diamonds Are A Girls Best Friend"? Obwohl ich Marilyn Monroe als Künstlerin sehr schätze, trifft dieser Satz auf mich so gar nicht zu. Ich mag einfachen Schmuck wie diese netten, mit Perlen aufgefädelten, Gummischnüre oder Lederarmbänder. Bei mir hält sich das alles eher schlicht.
      Nicht falsch verstehen, ich besitze wirklich viel von dem ganzen Zeug. Unmengen an Ohrringen, die ich selten trage, Armreifen in allen Varianten, ganze drei Ringe, die doch immer wieder ihren Weg an meinen Finger finden.
      Aber unter all diesen "Diamonds" gibt es doch etwas ohne dass man mich so gut wie nie sieht - und das sind Uhrenketten. Diese Old-School Taschenuhren, die die Männer in den 20er-Jahre Filmen immer so dramatisch aus ihren Hosentaschen ziehen. Mit dem Unterschied, dass ich sie um den Hals trage.

      Das Ganze hat im Februar 2011 begonnen, als ich das erste Mal in London war und schon von Anfang an das Ziel hatte genau so eine Uhr mit nach Hause zu nehmen. Das hab ich dann auch, eine ganz schlichte silberne, die ich für 5£ am Brick Lane Market ergattert habe. Und ab diesem Moment habe ich sie immer getragen - bis zum September. Da hat mir meine Schwester aus London (!) eine Uhrenkette mit einem fabelhaften Bild von Audrey Hepburn mitgebracht. Weil ich eine ziemliche Affinität für diese Dame hege (Audrey, nicht meine Schwester, obwohl sie auch sehr sehr toll ist ;)), wurde ab diesem Zeitpunkt diese Kette getragen, jeden Tag. Mittlerweile funktioniert die Uhr nicht mehr, weil ich sie eben immer oben hatte, selbst wenn ich mit Wasser rumhantiert habe, aber wenn ich ehrlich bin, schaue ich sowieso immer auf mein Handy, wenn ich wissen will wie spät es ist.


      Aber weil alle guten Dinge nunmal drei sind, wurde vor einer Woche eine neue Schönheit in meine Sammlung aufgenommen. Weil mir bei beiden Uhren die Kette gerissen ist und ich mich ohne sie schlichtweg nackt fühle, habe ich eigentlich nach silbernen Ketten auf daWanda gesucht. Die Ketten hab ich schnell gefunden, aber da hat sich irgendwie auch noch etwas anderes in den Warenkorb geschlichen.


      Ich trage gerne Dinge, die eine Bedeutung für mich haben und weil ich wie für Audrey Hepburn auch eine Leidenschaft für Paris habe (ich war schon dreizehn Mal dort, aber im Grunde hat ein Mal hat gereicht, um mich zu verlieben), war das Motiv, welches ich in dem tollen Shop von Ladysworld gefunden habe sehr überzeugend. Dort gibt es übrigens wirklich ganz viele tolle Sachen - ich hatte bestimmt acht verschiedene Ketten im Warenkorb und musste mich quasi zwingen, mich für eine zu entscheiden!


      Und die Moral von der Geschicht'? Jetzt brauch ich morgens noch eine Spur länger, um mich für eine von den Dreien zu entscheiden, aber dieses geringe Übel nehme ich wirklich sehr gerne in Kauf :)

      Dienstag, 21. Mai 2013

      back to the cd-roots

      Es gibt Filme, die ich unbedingt auf DVD besitzen muss. Obwohl es ja in Zeiten des Internets oder Freunden mit tausenden Filmen auf ihren Festplatten nicht wirklich notwendig ist. Aber ich liebe das Gefühl sie in den Händen zu halten, sie auszupacken und einfach zu wissen, dass sie da ist, in meinem DVD-Regal neben meinen ganzen anderen Lieblingen. Als ich zum Beispiel "The Perks of being a Wallflower" das erste Mal im Kino gesehen habe, habe ich schon gewusst, dass ich mir die DVD kaufen muss. Auch mit Büchern geht es mir so. Ich liebe es sie mit mir herumzutragen, zuzusehen, wie sie mit mir mitleben. Eingeknickte Seiten, angestrichene Absätze. Allein wie Bücher riechen, umwerfend. Vielleicht bin ich deshalb so ein ebook-Gegner, da fehlt einfach das Leben dabei.
      Und wie ist das mit Musik? Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich Musik eigentlich nur übers Internet oder über iPhone-Apps wie Jango oder 8Tracks höre. Die Zeiten des Internets eben. Aber vor ein paar Tagen habe ich beschlossen zurück zum Ursprung zu gehen. Und nein, nicht der Kasetten-Ursprung, ich spreche von CD's. Mein M. mit seinen perfekten Ohren und seinem Seufzen, wenn ich ein Lied mit nicht so guter Qualität von youtube converted habe und die Tatsache, dass She&Him ein neues Album rausgebracht haben, haben mich auf die Idee gebracht. Also bin ich zum Saturn spaziert, sofort She&Him Vol.3 gefunden, hab mich in das Cover verliebt und durch die verschiedenen Angebote gestöbert. Und ich muss sagen, es hatte was. Ähnlich wie bei den DVD-Regalen und doch ganz anders. Im Endeffekt hatt ich sechs CD's in meinen Händen, hab sie durchgehört und musste mir eingestehen, dass mein Kontostand nur zwei von ihnen erlauben wird. She&Him war klar. Ich liebe Zooey Deschanels verträumte Stimme und jedes ihrer Lieder passt zu einem anderen Wetter, einer anderen Stimmung. Perfekt für Menschen wie mich, bei denen sich diese am Tag fünfmal ändert. Und mit der Doppel CD-Box von Regina Spektor hab ich mich quasi selbst ausgetrickst und bin mit insgesamt drei CD's nach Hause gegangen.


      Oh, Regina Spektor du bist einfach ein Wahnsinn! Genau wie She&Him passt sie einfach immer und obwohl ich schon einige Lieder von ihr kenne, waren für mich ein paar Neuheiten dabei. Mein absolutes ich-werde-dich-zu-Tode-hören-weil-du-mich-glücklich-machst-Lied ist "One More Time With Feeling", ich sehe mich bei dem Lied durch die Sonne spazieren, im Bett liegend, einfach überall. Unbedingt reinhören ;)



      Das ist Sommer!